Das Produktbild dieses Bonsais ist eine Momentaufnahme. Sein Zustand und sein Aussehen verändert sich je nach Jahreszeit: Im Winter laublos, im Frühjahr erscheinen die ersten Blätter, im Sommer ist der Bonsai voll belaubt, im Herbst beginnt die Blattfärbung und endet mit dem Blattfall und der Winterruhe.
Sollte das abgebildete Exemplar nicht mehr verfügbar sein, erhalten Sie ein in Form, Grösse und Alter sehr ähnliches Exemplar.
Acer palmatum atropurpureum
gehört zur Gattung der Ahorne. Der Fächerahorn stammt ursprünglich aus Japan, Korea und China, wird aber inzwischen auch in Europa in den Gärten als Zierbaum gepflanzt. Acer palmatum gibt es in verschiedenen Farbvarianten; von grünen Blättern über gelb und orange bis dunkelrotem Laub. Die Sorte „atropurpureum“ hat im Frühjahr einen leuchtendroten Austrieb. Sobald die Blätter ausgewachsen sind gehen sie in ein dunkles Granatrot über.
Der japanische Fächerahorn als Bonsai
besticht durch sein rotes Laub und seine farbintensive Herbstfärbung.
Die Pflege
Als Gartenbonsai muss der Fächerahorn ganzjährig im Freien stehen. Sie mögen einen sonnigen, aber windgeschützten Platz. Bei regelmässigem und starkem Wind werden die Blattspitzen braun. Im Winter sollte der Wurzelballen vor anhaltender Kälte geschützt werden, indem man die Bonsaischale z. B. mit einer Kokosmatte einwickelt und den Bonsai windgeschützt aufgestellt. Gegossen wird während den Sommermonaten reichlich, im Winter die Erde nur knapp feucht halten und nur an frostfreien Tagen giessen. Zur Düngung während der Wachstumsphase (März bis August) eignet sich ein organischer Dünger, welcher in Form von Pellets erhältlich ist und in kleinen Behältern auf die Erde gelegt werden. Im Sommer kann auch mit flüssigem Dünger abgewechselt werden. Ca. alle zwei Jahre, im zeitigen Frühjahr, noch vor dem Blattaustrieb, ist es an der Zeit umzutopfen. Als Substrat eignet sich unsere Hausmischung.
Gestaltung
Für eine feine und gut verzweigte Verästelung sollte der Fächerahorn im Frühjahr während dem Neuaustrieb regelmässig pinziert werden. Die danach wachsenden Triebe lässt man mehrere Zentimeter auswachsen und schneidet sie dann mit einer Bonsaischere auf ein Blattpaar zurück. Äste werden durch Drahten mit eloxiertem Aluminiumdraht in Form gebracht. Dicke und schwer biegbare Äste können mit einer Schraubzwinge gebogen werden. Das Entfernen von Ästen und Aststummeln macht man mit der Konkav- oder Knospenzange. Schnittstellen ab einem halben Zentimeter Durchmesser verschliesst man einer Wundpaste.







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