Das Produktbild dieses Bonsais ist eine Momentaufnahme. Sein Zustand und sein Aussehen verändert sich je nach Jahreszeit: Im Winter laublos, im Frühjahr erscheinen die ersten Blüten und Blätter. Im Sommer ist der Bonsai voll belaubt und je nach dem mit Früchten behangen. Im Herbst beginnt die Blattfärbung und endet mit dem Blattfall und der Winterruhe.
Sie erhalten das abgebildete Exemplar
Malus baccata
stammt ursprünglich aus Ostsibirien und Nordchina.
Der Kirschapfelbaum als Bonsai
eignet sich durch seine kleinen, kirschartigen Früchte ausgezeichnet zur Bonsaigestaltung. Die Blüten sind im Anfangsstadium zart rosa, nachher sind sie leuchtend weiss. Die Früchte sind kugelförmig mit einem Durchmesser von cirka 2 cm. Ihre Farbe ist anfänglich grün bis gelblich mit leicht roten Backen und werden bis zum Herbst tiefrot. Sie bleiben meist bis zum Frühling am Baum hängen.
Die Pflege
Der Apfelbaum braucht viel Wasser, insbesondere während der Blütezeit. Der Erdballen sollte nie austrocknen. An warmen Tagen im Sommer wird tägliches Giessen notwendig sein. Nach dem Blattfall im Herbst und über den Winter hingegen nur knapp feucht halten und nur dann giessen, wenn der Erdballen nicht gefroren ist. Mit der Ballbrause oder einer Giesskanne mit langem Hals und feiner Brause lässt sich gut wässern. Gedüngt wird ab dem zeitigen Frühjahr, noch vor der Blüte, mit organischen Düngepellets mit erhöhtem Kaliumanteil für die Blütenbildung. Nach der Fruchtbildung darf gerne mit Flüssigdünger abgewechselt werden. Umtopfen kann man den Kirschapfelbaum alle zwei Jahre im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb oder im Herbst, nach dem Blattfall. Malus baccata verträgt leichte Fröste gut, kleinere Bäumchen sollten trotzdem entweder in einem frostfreien Raum überwintert werden oder die Schale z. B. mit einer Kokosmatte umwickelt im Freien geschützt aufgestellt werden.
Gestaltung
Die Blütenknospen für das nächste Jahr entwickeln sich zwischen Mitte Juni und Mitte Juli an den Enden der im vorangegangenen Jahr entstandenen Kurztriebe. Diese bilden eine Blattgruppe an der Spitze und dann im folgenden Jahr Blütenknospen. Will man die Bildung von Blütenknospen fördern, müssen viele Kurztriebe vorhanden sein. Deshalb beschneidet man im Sommer nur die langen Triebe mit einer Bonsaischere.
Ein starker Rückschnitt sollte erst am Ende der Wachstumszeit vorgenommen werden. Auch das Einkürzen und/oder Entfernen von Ästen und Aststummeln mit der Konkav- oder Knospenzange macht man während der Ruhephase zwischen Herbst und Frühjahr. Schnittstellen ab einem halben Zentimeter Durchmesser verschliesst man einer Wundpaste.









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